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Die Ein-Ski-Methodik

"Nicht wir drehen die Ski, die Piste dreht die Ski!"

Dieser zunächst unglaublich erscheinende Sachverhalt über das Kurvenfahren im Alpinen Skilauf ist die biomechanische Erkenntnis (Kassat, 1985), auf der die Ein-Ski-Methodik basiert. Um die Technik des Skifahrens zu verstehen, muss berücksichtigt werden, dass sich bei einer Kurvenfahrt nicht nur die Ski, sondern das ganze System (Ski & SkifahrerIn) von einer Schrägfahrt zur nächsten drehen.

Dadurch ist die Betrachtungsweise, dass SkifahrerInnen in irgendeiner Weise die Ski drehen können, buchstäblich auf den Kopf gestellt.

Entscheidend für die Praxis ist, dass durch dieses Wissen die Ski-Technik erstmalig wirklich durchschaubar ist und es somit möglich wurde, eine Methodik sachlogisch abzuleiten.

Das Ergebnis ist die Ein-Ski-Methodik, die ganz anschaulich zu verstehen ist: Alle grundlegenden Elemente der Ski-Technik werden auf einem Ski (Außen- und Innenski) und fast im Stand erlernt und danach auf zwei Ski transferiert.

Ein weiterer elementarer Ausgangspunkt der Ein-Ski-Methodik ist, dass wirklich nur das erlernt wird, was auch tatsächlich zur Ausführung der Technik des Skifahrens erforderlich ist, folglich wird der mühevolle Umweg über Pflug und Stemmen komplett vermieden.  Schließlich ist noch die unscheinbare Nutzung eines Stabes eine überraschende Erleichterung.

Bei sachgemäßer Handhabung der Ein-Ski-Methodik ist das Lernen des Parallelen Skifahrens kein Problem.


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